Die
Philosophieschule ist eine sehr schwere Schule. In verschiedenen
Zeitphasen konnten sich diese Schulen erst in Hunderten von Jahren
entwickeln und die Schüler sind am Anfang nur Philosophieschüler.
Sie hatten nicht die Gelegenheiten sich an die Politik oder an Krieg
anzutasten. Das ist das Ergebnis von späteren Einflüssen. Auf
Umwegen wurde Alexander von Aristo beeinflusst. Er hat im
militärischen Bereich diese Philosophie angewandt. Auch wenn er viel
liest, trotz dem gibt es Unterschiede, Aristo ist anders und
Alexander ist anders. Es hat in der Geschichte viele dieser Schulen.
Die Philosophen sind eine Sache und die Anwendung wiederum eine sehr
andere Sache. Bei uns aber, müssen beide zur gleichen Zeit angewandt
werden. Ich bin Philosoph und Politiker; ich habe die Verantwortung
für Politik und für Militär. Warum? Dieser spezielle Krieg lässt uns
nicht die Möglichkeit die Lücken anders zu schliessen. Die
angewandte Weise der Unterdrückung zwingt dich praktisch dazu,
solche Art von Anwendungen durchzuführen. Dies bedeutet, dass unsere
Partei eine Philosophieschule, eine Politikschule und eine
Kriegsschule ist. Wir müssen alles in einem durchleben.
In unserer gesellschaftlichen Realität haben wir lange Zeit keinen
philosophischen Fluss mehr begonnen. Es war ja auch verboten. Wir
dürften nicht denken, noch immer gibt es hierfür ein verbot.
Selbständige politische Aktivitäten gibt es nicht, das ist noch
immer verboten - darauf ist die Todesstrafe ausgesetzt. Und was das
militärische Denken betrifft, wird, was unsere gesellschaftliche
Realität betrifft, die sofortige Exekution mit sich bringen. Was ist
das Gegenstück dazu? Du musst aufhören zu denken, du musst der
schlimmste Mittäter deines Feindes werden, du musst auf
militärischer Basis, der beste Soldat für den Fein werden und zwar
ein Soldat, der ein nicht sprechender Sklave ist. Das ist eine ganz
offen dargestellte Situation. Was passier aber, wenn du doch die
Freiheit bevorzugst? Dann musst du eine Philosophie-Schule, die seit
Hunderten von Jahren gegründet werden will, gründen. In diesem Fall,
muss man also das wollen können. Ihr müsste genau wissen, was und
warum ihr wollt. Ihr müsste es verstehen, ihr müsst es erklären
können.
Wie
ich es eben erwähnt habe ist jemand, der keinen Willen hat, der dies
nicht erklärt für mich ein niemand. Er ist ein ganz schlimmer
Sklave. Ein Neu-Sklave, maskiert oder bemalt, ein geschminkter
Sklave, ein gezähmter Sklave. Die Sklaven aus der römischen Zeit
wurden unter besonderen Vorkehrungen am Leben gelassen. Mit den
jetzigen Vorkehrungen und den Neo-Sklaven sind die Scheunen geleert,
aber nun ist das gesamte Land zu einer Scheune gemacht worden. Mit
manchen dieser Aktionen könnt ihr fälschlicher Weise meinen, ihr
seit frei, dann aber durchlebt ihr die Krönung der Sklaverei. Die
römischen Sklaven waren nicht so ehrlos. Spartakus kam
beispielsweise und sie haben grosse Aufstände vollbracht und sich
gewehrt. Sie haben jede kleine Möglichkeit des Aufstandes für grosse
Aufstände genutzt. Die Geschichte ist der Beweis dafür.
Bei der zeitgenössischen Sklaverei gelten natürlich die Regeln des
Imperialismus, noch schlimmer in unserem Land, hier ist die
niederträchtigste Sklaverei vorhanden. Der Mensch nämlich, hält sich
für frei. Er zieht sich zeitgenössisch an, wie ein Amerikaner oder
ein Deutscher und trinkt dies und isst jenes. "Schau, ich bin wie
sie" sagt er. Das ist die eine grosse Art des selber Anlügens.
Eigentlich besteht diese Situation nicht. Genau so, wie es in Rom
eine grosse Lüge war, dass der Sklave sich mit dem Herren
identifiziert hat, so ist es auch heute mit der Identifizierung mit
einem Amerikaner oder einem Deutschen. Es ist genau so gefährlich,
sogar noch eine sehr viel gefährlichere Lüge. Aber er sagt halt "Ich
bin so wie sie, ich esse, ich trinke, ich sehe Fern, ich spaziere in
den Strassen. Ich habe fast genau so viel wie sie." Dies ist aber
eine grosse Unachtsamkeit. Ein Deutscher ist ganz sicher nicht so.
Er hat eine ganz andere geschichtliche Basis, eine andere
militärische Basis, eine andere Kultur und ist auch in der Person
ganz anders. Unsere Arbeit, die dort hingehen, will sich nur
anpassen. Er ist in einem sehr grossen Lügenkreis eingeengt. Was
bedeutet das? Das bedeutet so viel wie eine zeitgenössische und sehr
gefährliche Sklaverei. Dies müssen wir so bewerten. Wie kann man das
überbrücken? Man muss ablehnen. Ich kann diese Lebensweise nicht
akzeptieren. Eine grosse Ablehnung muss erfolgen.
Es sind grosse Schwierigkeiten, er sagt, "ich will Freiheit".
Natürlich ist die Vorphase, dass man wegen Armut dort hin gegangen
ist, um Brot zu verdienen. Er sagt: "Ich will Brot!" Brot aus
fremden Orten ist hier nicht so sehr bekömmlich, dass sieht dem
ähnlich, als würde sich ein Fisch von der Angel ernähren. Ich muss
in meinem Land Brot verlangen, Freiheit verlangen. Brot und Freiheit
haben ein sehr starkes Verhältnis. Dies kann allein im Land
verwirklicht werden. An einem anderen Ort kann man Freiheit nicht
verwirklichen. An anderen Orten nämlich, besteht ein anderer Wille.
Der grösste Freiheitswille kann am Geburtsort des Volkes, an der
Quelle gefunden werden. Was musst du dafür tun? Du musst deinen
Wunsch stärken. Du musst den Wunsch nach Brot und Freiheit wirklich
stärken, damit dein Verständnis gestärkt und entwickelt wird.